Schmerz, Verdrängung, Angst – Das immer wieder erneute Aufreißen alter Wunden, die nie heilen durften. Die gesunde Lebensenergie, die zu häufig von der Ersatzbank ruft, „auf geht’s, Junge!“. Der Kampf aus der Starre, der unweigerlich zur Kapitulation, zur Annahme und letztendlich zur Erlösung führt.

Diesen Weg beschreiben die Songs von Noel Friedburg, mit einer Stimme, die sich in einem Moment sanft und ruhig wiegt und im nächsten rau herausschreit. Eine Ambivalenz, die wohl nicht nur Noels Inneres, sondern auch das Leben im generellen widerspiegelt.

Angefangen mit der alten Gitarre des Vaters und den frühen Einflüssen der amerikanischen Folk- und Rockmusik, wuchs bald eine Begeisterung und der Wunsch sich über diese Musik auszudrücken. Zwei längere Kanadaaufenthalte und die dort entstandene Liebe zu dem Land und der Sprache führten zum Schreiben auf Englisch. Seine Songs sind persönliche Reflexionen der Erlebnisse und behandeln Themen, wie die eigene Psyche, Verlust und Zuversicht. Musikalisch bewegen sie sich im Bereich Alternative Folk mit Einflüssen aus den Bereichen Blues, Country und Reggae.