— Fällt aus —

Der Grünschnack am 13.06. fällt krankheitsbedingt leider aus. Nächste Woche sind wir wieder da und das Thema heben wir uns für später auf.

Thema: Menstruationstasse: Zero Waste Alternative zu Tampons und Binden

Wir haben diese Woche Kathinka zu Gast beim Grünschnack und sie erzählt euch alles zu ihren TinkaCare Menstruationstassen, die komplett in der Nähe von Hamburg hergestellt werden! Also ein sehr regionales Produkt, welches vom Rohstoff bis zur Verpackung komplett umweltfreundlich in Deutschland produziert wird.

Tampons, Binden, Slipeinlagen – Müllfabrikant und Gesundheitsrisiko

Wer nachhaltig und verantwortungsbewusst leben will, versucht bewusst Müll zu vermeiden und auf seine Gesundheit zu achten. Wir gucken uns dieses Mal beim Grünschnack an, wie das auch bei der Monatshygiene geht und man gleichzeitig Geld sparen kann. Denn wiederverwendbar und langlebig ist günstiger! Jede Frau verbraucht im Durchschnitt zwischen 10.000 und 17.000 Tampons in ihrem Leben. Herkömmliche Damenhygiene wie Tampons, Binden und Slipeinlagen, sind Einwegprodukte, die riesige Müllmengen verursachen. Außerdem sind herkömmliche Monatshygieneartikel oftmals mit Bleichmitteln behandelt worden und aus Baumwolle hergestellt, die mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet ist. Beides ist sehr schädlich für die Gesundheit.

Die Menstruationstasse

Die Menstruationstasse (auch als Menstruationskappe oder Menstruationsbecher bekannt) ist deshalb inzwischen die beliebteste Alternative zu herkömmlichen Tampons und Binden. Sie überzeugt durch die einfache Handhabung und Tragekomfort. Entwickelt wurde sie übrigens fast zeitgleich mit Tampons, hat nur weniger Werbekampagnen genossen und deshalb erst jetzt Ihren großen Durchbruch. Menstruationstassen bestehen aus medizinischem Silikon oder Naturkautschuk und können viele Jahre lang verwendet werden. Im Idealfall landen so im Laufe eines Lebens nur plus minus fünf Menstruationskappen im Müll – demgegenüber stehen etwa 17.000 Einweg-Binden und -Tampons.

Sonst noch so

Außerdem findet ihr in unserer Zero-Waste-Lesekiste wie immer alles Mögliche zum Schmökern was das grüne Herz begehrt. Materialien zum Thema Nachhaltigkeit könnt ihr dort frei nach unserem Motto „Flyer ade und Abfotografieren ahoi“ entweder vor Ort gleich verschlingen oder abfotografieren und zuhause nochmal durchlesen.

Du bist schon im Thema? Dann kannst du uns und den Besuchern an der Plauder-Pinnwand alles zum Thema Nachhaltigkeit mitteilen, was dir auf dem Herzen liegt, oder dich mit Gleichgesinnten vernetzen.

 

Zu Gast

Die TinkaCare Menstruationstassen werden komplett in der Nähe von Hamburg hergestellt. Also ein sehr regionales Produkt, welches vom Rohstoff bis zur Verpackung komplett umweltfreundlich in Deutschland produziert wird.

„Tasse“ beschreibt die Funktionsweise schon sehr gut: Der weiche, biegsame Becher wird oben zusammengedrückt und gefaltet und dann ganz einfach wie ein Tampon eingeführt. Er erzeugt ein Vakuum und fängt das Menstruationsblut ganz einfach auf. Anschließend wird er einfach in die Toilette entleert und erneut eingesetzt. Während der Regelblutung kann man die Menstruationstasse nach dem Entleeren kurz mit kaltem Wasser ausspülen oder sie einfach mit Toilettenpapier auswischen, bevor man sie wieder einsetzt. Zur Reinigung der Menstruationstasse nach und vor der Periode reicht es aus, sie ein paar Minuten lang in Wasser auszukochen. Wie oft man die Menstruationstasse entleeren muss, hängt von der Stärke der Blutung ab.

Benutzen kann die Menstruationstasse jede Frau, egal in welchem Alter und mit welchen körperlichen Voraussetzungen. Menstruationstassen sind gerade für Allergikerinnen sehr gut geeignet und es besteht außerdem keine Gefahr durch TSS (toxisches Schocksyndrom), eine bekannte Gefahr bei Tampons. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Weil jeder Körper anders ist, muss man natürlich erst einmal lernen, wie man für sich richtig mit dem „Cup“ umgeht – aber das musste man schließlich mit den ersten Binden oder Tampons auch.


Weitere Infos