Thema: Upcycling: Kreatives Recycling für Kitas, Schulen und Kulturprojekte

Remida steht für die Idee, dass Materialien, die in Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe abfallen, wunderbare Ressourcen zum Spielen, Bauen, Konstruieren, Forschen und Gestalten in sozialen und Kultureinrichtungen sind.
Firmen überlassen der Remida ihre sauberen, ungiftigen Reste, Produktionsabfälle, Muster und Mängelexemplare.
Kitas, Schulen und Kulturprojekte suchen sich die ungewöhnlichen Materialien für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wieder aus.
Die Dinge werden anregend präsentiert und fordern zum Neuentdecken und Zweckentfremden heraus.Die Remida weckt das Bewusstsein für Materialreichtum und zeigt die Schönheit des Abfalls.Die Remida verknüpft auf diese Weise die Ziele Kreativität, Bildung und Nachhaltigkeit.In Betrieben fallen täglich Reste, Überschüsse, Mängelexemplare, Muster usw. ab, die viel zu schön zum Wegwerfen sind.Statt im Müll oder Recycling zu landen, werden die Dinge der Remid überlassen und hier von sozialen Einrichtungen direkt verwendet. Ein kreativer Weg des Umgangs mit Ressourcen: Diese sauberen und ungiftigen Abfälle werden in der Remida anregend präsentiert und bekommen eine zweite Seele. Firmen werden ihre Reste auf einen Schlag los. Sie entdecken den kreativen Wert des Abfalls und können sogar Entsorgungskosten sparen.Remida sucht keine Spielsachen, sondern reale, unfertige Materialien aus der Produktion wie z.B. Folienstreifen, Papierabschnitte, Stanzbleche, Papprollen, Musterbücher mit Bodenbelägen und Stoffen, Fliesen, Fehldrucke, Rohrabschnitte, Kartonagen, Verpackungen, Flaschen und Verschlüsse, Tauenden, Bohrlocken – außerdem Geräte wie Overheadprojektoren, Montageteile und all die ungewohnten Dinge, die man gar nicht kennt.Gefragt ist Gleichartiges in großer Anzahl.

Brauchbar ist mehr als vermutet, auch Scharfkantiges und Schnipselkram!Da bauen Kinder phantastische Flugobjekte, malen Schüler die Holzformen für ein großes Mobile an. Die farbigen Acrylreste schmücken die Bäume für ein Theaterprojekt im Park, die Hartschaumplatten werden zu Kulissen für die Modelleisenbahn, Stoffe werden zu Kostümen für Jugend-Theaterprojekte, aus Kartonagen entsteht eine Kästchenbühne, der Folienschlauch wird mit Lichterkette zum leuchtenden Kunstobjekt. Tubenrohlinge sind für 5jährige Jungs Raketen und Schrauben werden zu Schornsteinen. Die Verwendung der skurrilen Dinge kennt keine Grenzen. Und wenn die Kinder erfahren, was das für Dinge sind und woher sie kommen, erkennen sie von selbst: »Dann ist das ja auch gut für die Umwelt!«
 

Aftermovie

 

Sonst noch so

Außerdem findet ihr in unserer Zero-Waste-Lesekiste wie immer alles Mögliche zum Schmökern was das grüne Herz begehrt. Materialien zum Thema Nachhaltigkeit könnt ihr dort frei nach unserem Motto „Flyer ade und Abfotografieren ahoi“ entweder vor Ort gleich verschlingen oder abfotografieren und zuhause nochmal durchlesen.

Du bist schon im Thema? Dann kannst du uns und den Besuchern an der Plauder-Pinnwand alles zum Thema Nachhaltigkeit mitteilen, was dir auf dem Herzen liegt, oder dich mit Gleichgesinnten vernetzen.

Zu Gast

Remida steht für die Idee, dass Materialien, die in Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe abfallen, wunderbare Ressourcen für kreativ-künstlerisches Arbeiten in sozialen und Kultureinrichtungen sind.
Firmen überlassen der Remida ihre sauberen, ungiftigen Reste. Kitas, Schulen und Kulturprojekte suchen sich die ungewöhnlichen Materialien für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wieder aus.
Die Dinge werden anregend präsentiert und fordern zum Neuentdecken und Zweckentfremden heraus. Die Remida weckt das Bewusstsein für Materialreichtum, bietet darüber hinaus Ausstellungen, Literatur, Workshops und Seminare und verbindet auf phantastische Weise Kreativität, ästhetische Bildung und Nachhaltigkeit.
Die Idee kommt aus Reggio Emilia, einer Stadt in Norditalien mit der weltweit innovativsten Kleinkindpädagogik. Sie wurde dort 1996 als Umwelt- und Recyclingprojekt von der Kommune und dem regionalen Ver- und Entsorgungsunternehmen entwickelt.