Foto: Teresa Berschneider

Bosse, Merlin und Wiebke haben sich im August 2022 in Osterhever kennen gelernt. Auf dem „Ackermassaker“ – ein sympathisches, kleines und selbstorganisiertes Festival hinterm Deich. „Bricoleur“ und Wiebke Kruse waren sich gleich sympathisch, sie vereint doch so viel: Die nordfriesische Herkunft, der Hafen in Hamburg und die Texte, die sich so ähnlichen Dingen widmen und dann doch so ganz anders am Ende rauskommen. Und was sie darüber hinaus vereint: Sie arbeiten an ihrer ersten CD. Bricoleur und Wiebke Kruse haben neue Songs im Gepäck, die sie gerne vor Publikum spielen wollen. Dafür teilen sie sich die Bühne, dafür teilen sie sich einen Abend.

 

Über Bricoleur:
Seit 2018 machen Bosse und Merlin als Bricoleur Musik. Was als wilde Idee auf einer gemeinsamen Reise begann, hat sich mittlerweile von einem Liedermacher-Duo zu einer vierköpfigen Band entwickelt. Die Songs, die in der nordfriesischen Wohnstube gebastelt und im Hamburger Proberaum verfeinert werden, erzählen vom Leben zwischen Waterkant und Großstadt; mal heiter, mal wolkig, mal stürmisch, mal sanft – wie das Nordseewetter im April – aber immer mit einer Prise Selbstironie und einem hochprozentigen Schluck Gesellschaftskritik. Im Herbst soll die erste EP Heile Welt erscheinen.

Über Wiebke Kruse:
Wiebke Kruse, die lange mit ihrer Band „Franz Albers und Käpt’n Kruse“ unterwegs war, hat die Seefahrt hinter sich gelassen. Der Lockdown tat seinen Beitrag und die studierte Opernsängerin sperrte sich mit einem Kasten Bier in ein Studio in Hamburg Altona ein. Das Fernweh war weg, aber die Sehnsucht blieb: Aus Geschichten von Übersee wurden Geschichten vom Nachbarn gegenüber. Wiebke Kruse singt über Liegengelassenes, Vergessenes, Unperfektes und Weggeworfenes. Also das, was das Leben erst so richtig gut macht. Aktuell schreibt sie an ihrer ersten Solo-Platte, die sie nächstes Jahr veröffentlichen will.